Die Geschichten der Kinder sind so unterschiedlich wie jedes einzelne von ihnen:
Anton hat viel Familie in Wien – mit denen besucht er sehr oft den Prater, den größten Rummel der Stadt.
Jonas möchte mit seinen Kumpel Friedrich und Richard später zusammenwohnen und stellt sich schon die Wohnung vor.
Shilan feiert mit ihrer Familie am liebsten das Zuckerfest, denn da gibt es viele Süßigkeiten und Geldgeschenke.
Isabelle verbringt mit ihrer Mutter viel Zeit im Schwimmbad, nicht immer freiwillig.
Melina möchte für einen Tag ihre leiblichen Geschwister gegen die Kinder ihrer Nachbarn – Justin und Cheyenne – tauschen.
Aysa bastelt ein Zimmer ganz für sich allein – ohne Geschwister.
Emre gestaltet den Balkon seiner Mutter, denn „in meiner Familie sind Blumen am wichtigsten!“
Omers Opa hat einen Garten mit Huhn und Vögeln, den er sehr liebt – das Huhn wurde inzwischen gegessen.
Justin möchte seinen leiblichen Vater endlich wiedersehen – und mit ihm schwimmen gehen.
Michelles Opa Wolfgang ist gestorben und gemeinsam mit ihrer thailändischen Mutter besucht sie häufig sein Grab und die Mutter singt ein thailändisches Lied.
Mahmouds Hamster Tuffy ist gestorben und findet sich nun in der Familienbox wieder.
Sara wünscht sich drei Schwestern und zwei Brüder, die mit ihr in Etagenbetten in ihrem Zimmer schlafen.
Haysa ist vor anderthalb Jahren mit ihrer Familie aus dem Irak geflüchtet, lebt seitdem im Übergangsheim und sehnt sich nach den Vögeln.
Valtrim hat Verwandte in Amerika, Serbien, Albanien, Österreich, Spanien und Deutschland.
Merts Schwester erschreckt ihn nachts immer mit einer Horrormaske.
Emres Bruder heiratet und zieht aus der Familienwohnung aus und so schlägt Emre seinen Cousin als Ersatz vor…
Sofiane hat Sehnsucht nach Tunesien; nach Sand und Pferden.
So kann es immer weiter gehen.